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Bach-Kantorei Appenzeller Mittelland
Ostschweizer Konzertchor
gegründet 1985, beheimatet in Teufen AR
Leitung Wilfried Schnetzler
Das nächste Projekt der Bach-Kantorei (Nov. 2013):
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
(Fassung mit Klavier zu vier Händen)
Die Bach-Kantorei plant im November 2013 vier Konzerte mit dem Lieblingswerk vieler Chorsänger:
Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms
Das Werk existiert in zwei Fassungen, einmal die Originalfassung mit grossem Sinfonieorchester, dann die eher kammermusikalisch gehaltene Fassung mit Klavierbegleitung, die auf der Bearbeitung des Werks für Klavier von Brahms selbst beruht.
Wir haben uns für diese relativ selten aufgeführte Fassung mit Klavier entschieden.
Dafür suchen wir interessierte und chorerfahrene Sängerinnen und Sänger.
Das Projekt beginnt im Januar 2013 mit den (fakultativen) Lernhilfe-Proben, für diejenigen Sängerinnen und Sänger, welche die Stimmen selbständig erarbeiten und lernen können, beginnt die Probenarbeit im Mai 2013.
Den detaillierten Probenplan finden Sie hier (Link öffnet ein neues Fenster).
Kehren Sie anschliessend zu diesem Fenster zurück. Sie finden das Anmeldeformular untenstehend.
Notenmaterial: Wir verwenden den Breitkopf-Klavierauszug EB 6071
Übe-CD's: Es gibt im Verlag C.F. Peters die Reihe "Chorsingen - leicht gemacht - Lernen im Selbststudium"
Dieses Material können Sie über das Anmeldeformular bestellen, die Bach-Kantorei besorgt es zum Selbstkostenpreis.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an unseren Dirigenten
Bach-Kantorei
Zum Anmeldeformular
Singet dem Herrn ein neues Lied
Mit dieser Motette begrüssten wir das neue Jahr 2013

An der Neujahrsvesper am 1.1.2013 in der Evang. Kirche Teufen sang die Bach-Kantorei nochmals zwei Werke aus dem Motettenprojekt 2012:
«Der Geist hilft unser Schwachheit auf» BWV 226
«Singet dem Herrn ein neues Lied» BWV 225
von Johann Sebastian Bach
An der Continuo-Orgel spielte Elke Hildebrandt, am Violone Thomas Goetschel
Die Feier wurde liturgisch gestaltet von Pfarrerin Marilene Hess
Wilfried Schnetzler setzte mit der grossen F-Dur Toccata (BWV 540) Bachs den Anfang und mit der dazugehörigen Doppelfuge den Schlusspunkt.
Damit ist das Projekt mit allen Bach-Motetten abgeschlossen.
Herzlichen Dank allen Mitwirkenden.
J.S. Bach: Die Motetten (Mai 2012)Download Bericht Konzert Oberglatt (PDF) Foto-Album (Fotos: Erika Bänziger) |
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Die Live-CD dieses Konzerts ist nun erhältlich |
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Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an Johann Sebastian BachDie MOTETTENEnsemble la fontaine Wilfried Schnetzler, Leitung |
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Samstag, 12. Mai 2012, 20 UhrEvang. Kirche Teufen AR |
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Sonntag, 13. Mai 2012, 19 UhrAbendmusikzyklus Flawil-Gossau |
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Programmheft, (PDF) |
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Der Geist hilft unser Schwachheit aufMotette BWV 226 für zwei vierstimmige ChöreSinfonia aus Kantate BWV 156Komm, Jesu, kommMotette BWV 229 für zwei vierstimmige ChöreSinfonia aus Kantate BWV 35Jesu, meine FreudeMotette BWV 227 für fünfstimmigen Chor Sinfonia aus Kantate BWV 42Fürchte dich nicht, ich bin bei dirMotette BWV 228 für zwei vierstimmige Chöre Sinfonia aus Kantate BWV 12Singet dem Herrn ein neues LiedMotette BWV 225 für zwei vierstimmige Chöre |
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Die Motetten J.S. Bach's gehören zu den beliebtesten Werken des grossen Meisters, sie wurden seit Bach's Tod ununterbrochen gesungen. Das gehörte zur Tradition des Thomanerchors. Diese Werke, die in mancher Hinsicht auch zu den eigenwilligsten Kompositionen Bach's gehören, erwiesen sich gegenüber den beständig wechselnden musikalischen Moden als erstaunlich durchsetzungsfähig. Sie waren und sind so etwas wie die Paradestücke manchen Chors. So erscheint es eher paradox, dass zu kaum einer Werkgruppe im Schaffen Bachs so wenig an konkreten Informationen vorliegt wie zu den Motetten. Dies mag mit der trotz aller Wertschätzung relativ schlechten Quellenlage zusammenhängen. Ausser den in der Aufführung der Bach-Kantorei musizierten fünf grossen Motetten, deren Urheberschaft gesichert ist, gibt es noch weitere Werke, die z.T. früher Bach zugewiesen wurden, oder von denen die Musikwissenschaft heute wieder denkt, dass sie Bach zuzuschreiben wären. Auch über die Aufführungspraxis der Werke gibt es vielerlei Überlieferungen, Traditionen und Mutmassungen. Im 19. Jahrhundert wurden die Motetten als reine a-cappella-Stücke betrachtet. Zeugnissen der Bach-Zeit ist jedoch zu entnehmen, dass diese Art der Aufführung nur eine von mehreren Möglichkeiten darstellt. Auch gibt es zumindest zu „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ autographe Instrumentalstimmen, aus denen ersichtlich ist, dass beim Chor I Streicher, beim Chor II Holzbläser colla parte mitwirkten. Die Mitwirkung eines Basso Continuo in all diesen Werken darf ohnehin als gesichert angesehen werden. So scheint es uns eine naheliegende und auch klanglich sehr reizvolle Lösung, in den Motetten Instrumente in vielfältiger Weise mitwirken zu lassen und gleichzeitig mit Instrumentalsätzen aus Kantaten eine gewisse Gliederung und interessante Auflockerung zu schaffen. |
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